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«Geheimtipp» Bern boomt bei Städtereisenden

Die Zahl der Touristen in den Berner Hotels ist im letzten Jahr angestiegen. Bern profitiert von einem Reisetrend.

Bern boomt: Touristen vor dem Zytglogge. (Archiv)
Bern boomt: Touristen vor dem Zytglogge. (Archiv)
Franziska Rothenbühler

Die Stadt Bern profitiert vom anhaltenden Boom im Städtetourismus. Im ersten Halbjahr 2018 sind in den Hotels der Stadt Bern 9,4 Prozent mehr Übernachtungen verzeichnet worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Vor allem an den Wochenenden ist die Hotellerie besser ausgelastet.

Bern gelte vielerorts noch immer als Geheimtipp und sei deshalb umso beliebter, teilte die Tourismusorganisation Bern Welcome am Dienstag mit. Besonders erfreulich sei die Entwicklung der Logiernächte von Gästen aus den USA ( 20,7 Prozent) und Deutschland ( 10 Prozent). Gäste aus Deutschland machen die grösste Gruppe an ausländischen Touristen aus, gefolgt von den US-Amerikanern.

Den Zuwachs aus Deutschland führen die Touristiker auf die positiven Wirtschaftsprognosen und die Rekordbeschäftigung zurück. Aus den USA kommen mehr Gäste dank neu abgeschlossener Verträge mit Tour Operators, die Bern als fixen Programmpunkt in ihren Europareisen aufgenommen haben.

Bei jungen Spaniern im Trend

Beliebt ist Bern als Städtetrip auch bei Gästen aus Spanien ( 46,8 Prozent), Italien ( 31,8 Prozent) oder Frankreich ( 7,4 Prozent). Vor allem in Spanien sei der Kultur- und Städtetourismus extrem im Trend, schreibt Bern Welcome weiter. Auffallend sei, das auch eher jüngeres Publikum Gefallen an Bern finde.

Ein Rückgang von 12 Prozent ist jedoch bei Gästen aus China zu verzeichnen. Den Grund dafür sehen die Touristiker im starken Vergleichshalbjahr 2017. So führte der Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten zu einem überdurchschnittlichen Wachstum der Logiernächte in der Bundesstadt.

Im Aufwärtstrend seien jedoch alle anderen asiatischen Märkte wie Südostasien, Südkorea und Japan.

Durchschnittlich 1,6 Nächte in Bern

Laut Statistik Stadt Bern boten im ersten Halbjahr insgesamt 33 Hotels und Hostels (3 mehr als im Vorjahr) durchschnittlich 2119 Zimmer ( 169) mit 3731 Betten ( 402) an. Durch das gestiegene Angebot sank die Auslastung der Betten gegenüber dem Vorjahr von 55,5 auf 54,2 Prozent.

Gleich wie im Vorjahreshalbjahr blieb die Aufenthaltsdauer. Jeder Gast verbrachte im Durchschnitt 1,6 Nächte in Bern.

(SDA)

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