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Gedränge bei der FDP: Auch Imhof will Gemeinderat werden

Die Basis der Stadtberner FDP hat am kommenden Montag die Qual der Wahl. Gleich drei Freisinnige streben eine Gemeinderatskandidatur an.

FDP-Stadtrat Mario Imhof will in die Stadtberner Regierung.
FDP-Stadtrat Mario Imhof will in die Stadtberner Regierung.
Adrian Moser (Archiv)

Nach Bernard Eicher und Alexandre Schmidt hat nun auch Mario Imhof sein Interesse bekundet. Das teilte die Partei am Freitag in einem Communiqué mit. Die FDP- Spitze gebe keine Empfehlung ab und überlasse den Entscheid der Parteiversammlung, sagte FDP-Präsidentin Dolores Dana auf Anfrage.

Die Kandidaturen von Eicher und Schmidt sind der Parteileitung von der Findungskommission unterbreitet worden. Stadtrat Imhof entschloss sich nun ebenfalls zur Kandidatur. Bis zur Parteiversammlung könnten auch noch weitere Parteimitglieder ins Rennen einsteigen, wie Dana sagte.

Der 60-jährige Imhof ist Unternehmer im Messe- und Eventbereich. Im Stadtparlament sitzt er seit 2003.

Die FDP-Spitze schlägt der Basis bekanntlich eine bürgerliche Liste zusammen mit der SVP vor. Beide Parteien sollen zwei Kandidaten stellen.

Die FDP-Leitung lehnt allerdings SVP-Kandidaten ab, «welche nicht dem gemässigten Flügel der Partei angehören». Das ist die Formulierung, die eine Kandidatur von Grossrat Erich Hess verhindern soll.

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Nach Möglichkeit solle auch die fünfte Linie auf der bürgerlichen Liste besetzt werden, sagte Dana - «am liebsten mit einer Frau». Das Parteibüchlein spiele dabei keine Rolle. In Frage kommen also FDP- und SVP-Mitglieder, aber auch Unabhängige.

«Wir fragen auch Leute an, die nicht der Partei angehören», bekräftigte Dana. Das tut auch die SVP, die beinahe einen Coup gelandet hatte: Sie hatte Tierparkdirektor Bernd Schildger an der Angel. Nach einiger Bedenkzeit sagte er aber Anfang dieser Woche «aus persönlichen Gründen» ab.

SDA/dam

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