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Gattern, rüsten, zöpfeln: «S’isch e Sucht!»

Die Bundesangestellte Susanne Brunner betreibt in der dritten Generation einen Stand am Zibelemärit. Dafür opfert sie all ihre Ferien.

Susanne Brunner, Elisabeth Schwab und die Zwiebeln.
Susanne Brunner, Elisabeth Schwab und die Zwiebeln.
Franziska Rothenbühler

Susanne Brunner nimmt ihre Ferien jeweils im nasskalten Spätherbst. Am Stück. Als Erstes räumt sie die Werkstatt ihres Mannes frei und schleppt kistenweise Zwiebeln herein. Dann dreht sie die Elektroheizung auf und beginnt Zwiebelzöpfe zu flechten. Manchmal sitzt sie dann den ganzen Tag daran. Manchmal, wenn sie nicht schlafen kann, auch in der Nacht. Doch ist es nicht so, dass sie bei Besuch in ihrer kleiner Manufaktur vor Menschenscheu zusammenzucken würde: Da sitzt noch ihre 82-jährige Mutter, ihre Schwester lacht einen an, und sie selbst lädt herzlich zu Kafi und Gipfeli ein.

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