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Ganz knapp an Blamage vorbeigeschrammt

Henri Bienvenu gelang gegen den Aufsteiger Thun in der Nachspielzeit das 1:1. YB steht noch mitten in der Selbstfindungsphase.

Henri Bienvenu hebt in der 94. Minute ab: Mit seinem späten Treffer zum 1:1 rettete er YB vor einem Fehlstart im Berner Derby in Thun.
Henri Bienvenu hebt in der 94. Minute ab: Mit seinem späten Treffer zum 1:1 rettete er YB vor einem Fehlstart im Berner Derby in Thun.
Keystone

Schlechter hätte Roman Bürkis Einstand in der Super League nicht sein können. Die erste Minute war noch nicht um, als die erste Flanke in den YB-Strafraum hineinflog: Und was machte der junge Goalie beim Versuch, sich den Ball zu krallen? Er prallte in der Luft mit Dudar zusammen und liess das Leder fallen. Lachender Dritter war Proschwitz, der keine Mühe hatte, das am Boden liegende Streitobjekt im Tor unterzubringen. Bürki mochte sich nach seinem Debüt in der obersten Liga gar nicht erst herausreden. «Ich habe wohl die falsche Entscheidung getroffen», sagte der 19-jährige Münsinger selbstkritisch. Immerhin habe ihn der Lapsus nicht komplett aus dem Konzept geworfen, da er mit seinem Mentaltrainer vergleichbare Situationen schon durchgespielt habe. Bürki bekam in der Folge keine Gelegenheit mehr, die Scharte auszuwetzen. Die Thuner blieben zwar nach dem optimalen Start am Drücker, doch vor dem gegnerischen Tor waren sie keine Helden. Ihre Schüsse flogen über oder am Gehäuse vorbei. Am nächsten waren die Platzherren dem 2:0 kurz nach der Pause, als der durchgebrochene Glarner den Ball knapp am weiten Pfosten vorbeischoss.

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