Fussgänger im Clinch mit Velofahrern

Die Stadt Bern fokussiere zu stark auf das Velo und zu wenig auf Fussgänger, klagt die Fussgängerlobby. Ein Beispiel ist für sie die neue Brücke zwischen Länggasse und Breitenrain.

Mischzonen wie am Helvetiaplatz, die von Fussgänger und Velos gemeinsam genutzt werden, sind besonders für Fussgänger problematisch.<p class='credit'>(Bild: Franziska Rothenbühler)</p>

Mischzonen wie am Helvetiaplatz, die von Fussgänger und Velos gemeinsam genutzt werden, sind besonders für Fussgänger problematisch.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Carole Güggi@carolegueggi
Christoph Aebischer@cab1ane

Eine neue Brücke entlang der Autobahn ins Weyermannshaus, eine weitere über die Aare. Die überarbeitete Fussgängerstrategie der Stadt Bern setzt stark auf Beton. Unter den acht Schlüsselmassnahmen, die der Gemeinderat im Rahmen des überarbeiteten Richtplans «Fuss- und Wanderwege Bern» verabschiedet hat, befinden sich nebst den beiden Brücken Verbindungen durch zwei geplante Quartiere, zwei rückwärtige Fussgängerverbindungen und nur zwei eigentliche Hotspots: die Innenstadt und der Helvetiaplatz (siehe Text rechts).

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