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Für Berner sind Bäume das Hauptargument gegen das Tram

Damit Tram Region Bern realisiert werden kann, müssen auf Berner Boden über 
200 Bäume ersetzt werden. Dies ist nicht nur Tram-Gegnern ein Dorn im Auge.

Unsichere Zukunft: Dieser Baum neben dem Schosshaldenfriedhof müsste Tram Region Bern weichen.
Unsichere Zukunft: Dieser Baum neben dem Schosshaldenfriedhof müsste Tram Region Bern weichen.
Adrian Moser

Die ehemalige Berner Gemeinderätin Regula Rytz (Grüne) hatte es geahnt: Als im Juni 2010 erstmals konkrete Pläne für Tram Region Bern vorgestellt wurden, machte sie die folgende Aussage: «Bäume sind heilig in der Stadt Bern.» Sie wusste schon damals, dass es gegen die Pläne, die historischen Alleen an der Viktoriastrasse, der Laubeggstrasse und der Ostermundigenstrasse zu ersetzen, Widerstand geben wird. Und Rytz sollte recht behalten: In der Stadt Bern vermag im Zusammenhang mit Tram Region Bern kaum ein Thema derart zu bewegen wie die geplante Fällung von 218 teils alten Bäumen. An Podien, in Leserbriefen oder auch in persönlichen Gesprächen werden die Bäume oft als ein gewichtiges Argument gegen das Grossprojekt ins Feld geführt.

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