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Für Asyl-Container müsste Bern viel Geld in die Hand nehmen

Die Stadt Bern will bei den Asylunterkünften auf Container setzen. Die Erfahrung in Zürich macht wenig Mut.

Gemeinderätin Franziska Teuscher (Grüne) will, dass Asylsuchende künftig nicht mehr unterirdisch leben müssen.
Gemeinderätin Franziska Teuscher (Grüne) will, dass Asylsuchende künftig nicht mehr unterirdisch leben müssen.
Adrian Moser
Sie könnte sich vorstellen, dass Asylsuchende künftig in Wohncontainer untergebracht werden könnten.
Sie könnte sich vorstellen, dass Asylsuchende künftig in Wohncontainer untergebracht werden könnten.
Sabina Bobst
Containersiedlungen in Altstetten und Leutschenbach haben sich bewährt. In Bern dürften jedoch die Kosten zum Problem werden.
Containersiedlungen in Altstetten und Leutschenbach haben sich bewährt. In Bern dürften jedoch die Kosten zum Problem werden.
zvg/insitu.ch
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Asylunterkünfte sind im Kanton Bern Mangelware. Insbesondere die Stadt Bern ist als einwohnerstärkste Gemeinde angehalten, Unterkünfte bereitzustellen. Die Eröffnung eines Asylzentrums in der alten Feuerwehrkaserne im Sommer scheint zwar auf guten Wegen zu sein. Aber damit erfüllt die Stadt die Erwartungen des Kantons noch lange nicht – und die eigenen auch nicht. Denn der Berner Gemeinderat hat sich das Ziel gesetzt, endlich eine Alternative für das umstrittene, unterirdische Asyl­zentrum Hochfeld zu finden. Deshalb hat Gemeinderätin Franziska Teuscher (Grüne) kürzlich die Idee ins Spiel ­gebracht, Modulbauten auf dem Areal der Militärkaserne im Breitenrain zu installieren. Auf Anfrage bekräftigt die Direktion Teuscher diese Absichten: «Das Ziel sind oberirdische Asylunterkünfte für alle», sagt Claudia Mannhart, stellvertretende Generalsekretärin.

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