Zum Hauptinhalt springen

Fünf Wohnwagen als Notlösung für jenische Familien in Bern-Buech

Jenischen Fahrenden auf dem Standplatz Buech wurde die Zwangsräumung angedroht. Vierzig Stadtratsmitglieder fordern jetzt, auf die Eskalation dringend zu verzichten.

Fino Winter (links), Vertreter der Sinti in Buech, fragt sich, wo genau der Unterschied zwischen Mobil Home und Wohnwagen liegen soll.
Fino Winter (links), Vertreter der Sinti in Buech, fragt sich, wo genau der Unterschied zwischen Mobil Home und Wohnwagen liegen soll.
Valérie Chételat

Der als Winterquartier taugende Standplatz für Fahrende in Buech im Westen Berns ist stark überbelegt. Die Jenischen und Sinti, die in Buech wohnen, wenn sie nicht auf Achse sind, haben den Platz im Einvernehmen mit den städtischen Behörden zwar deutlich «nachverdichtet». Doch trotz der zusätzlich erstellten Fahrnisbauten ist derzeit die Spannung gross: Aus der Gemeinschaft von Buech hervorgegangene junge Familien können keinen Haushalt gründen – ausser sie weichen auf die Parkplätze des Standplatzes aus. In einem konkreten Fall hat Immobilien Stadt Bern (ISB) nun aber die Notbremse gezogen und droht mit der Zwangsräumung eines Mobile Home.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.