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Freude über gute Rangierungen – Kritik an Bewertungskriterien

Freude hier, Ernüchterung dort: Die Reaktionen auf das HIV-Rating fielen unterschiedlich aus. Berns Stadtpräsident Tschäppät stellt die Bewertung infrage.

Vor vier Jahren stand Belp beim HIV-Rating noch zuoberst auf dem Podest; auch in diesem Jahr reichte es noch in die Medaillenränge, wenngleich nur auf den Bronzeplatz. Gemeindepräsident Rudolf Neuenschwander (SP) ist dennoch mit dem Resultat zufrieden. Insbesondere freue es ihn, dass die Gemeinde bei den weichen Faktoren habe zulegen können. «Das zeigt, dass in unserer Gemeinde gute Arbeit geleistet wird.» Dass es diesmal nicht für den ersten Platz gereicht hat, habe wohl damit zu tun, dass Belp seine Bauflächen mittlerweile aufgebraucht habe. Zudem habe die Gemeinde im Bereich Verkehr Punkte verloren; dies auch, weil nun Parkgebühren erhoben würden. Doch Neuenschwander sieht keinen Grund, dies auf das nächste Rating hin rückgängig zu machen: «Wir müssen jeweils schauen, was für das Wohl unserer Gemeinde am besten ist», sagte er.

Die Gemeinde Muri hat einen Platz gutgemacht und musste sich nur noch vom Sieger Ittigen geschlagen geben. Gemeindepräsident Hans-Rudolf Saxer (FDP) spricht denn auch von einem «erfreulichen Resultat». Allerdings sei er lange genug im Geschäft, um den Ausgang des Ratings nicht überzubewerten. «Eine solche Bewertung fällt je nach Verfasser anders aus.» Er sei aber überzeugt, dass das HIV-Rating der Gemeinde von Nutzen sein kann. «Nun wissen wir, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können.»

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