Freimaurer erhalten eigene Ausstellung

Das Historische Museum Bern will mit einer Ausstellung einen Blick hinter die geheimnisumwitterten Kulissen zu werfen.

Das Historische Museum Bern versucht, hinter die geheimnisumwitterten Kulissen zu blicken.

Das Historische Museum Bern versucht, hinter die geheimnisumwitterten Kulissen zu blicken. Bild: Christine Moor/Bernisches Historisches Museum

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Freimaurer gelten als verschwiegen und einflussreich. Nicht selten taucht die Freimaurerei im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien auf. Das Historische Museum Bern versucht, mit einer Ausstellung einen Blick hinter die geheimnisumwitterten Kulissen zu werfen.

Zusammen mit der Berner Loge zur Hoffnung entstand die Ausstellung «Top Secret», die vom 15. Juni bis zum 3. September zu sehen ist, wie das bernische Historische Museum am Mittwoch mitteilte.

Ziele, Rituale, Symbole

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte und der Gegenwart der Bruderschaft, thematisiert deren Ziele, Rituale und Symbole. Besucherinnen und Besucher sollen sich mit den Geheimnissen der Logen und mit den Vorurteilen gegenüber den Freimaurern auseinandersetzen, so das Ziel der Ausstellungsmacher.

An Podiumsgesprächen werden unter anderem gängige Vorurteile aufgegriffen und diskutiert. Dabei geht es unter anderem um Verschwörungstheorien und Ersatzreligionen. Die Ausstellung blickt zurück auf die Entstehung der Freimaurerei, die eng mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert und mit der Ausbreitung des Liberalismus im 19. Jahrhundert verbunden ist.

Ihre Wurzeln hat die organisierte Freimaurerei in England. Dort vereinigten sich vor 300 Jahren vier Londoner Logen zu einer Grossloge. Damit verfügten die Freimaurer über eine historisch fassbare Struktur, die sich seither weltweit verbreitete.

In der Berner Ausstellung kommen aber auch heutige Freimaurer zu Wort. Mitglieder der Berner Loge zur Hoffnung erzählen in Interviews, was ihnen die Freimaurerei und die damit verbundene Arbeit an sich selbst bedeutet.

Ein Teil des Tempels der Freimaurerloge zur Hoffnung ist in der Ausstellung mit Originalmobiliar nachgebaut.

www.bhm.ch; www.logezurhoffnung.ch (msl/sda)

Erstellt: 14.06.2017, 11:19 Uhr

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