Freiluft-Fitness im Marzili

In Bern können Sportbegeisterte neu auch unter freiem Himmel und mit Blick auf die Aare an Fitnessgeräten trainieren.

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Die Stadt hat im Marzilibad einen Freiluft-Fitnesspark eröffnet. Die zehn Sportgeräte stehen der Bevölkerung gratis zur Verfügung.

In der Stadt Bern rede man ja viel über das Sparen, sagte Gemeinderätin Franziska Teuscher am Freitag vor den Medien in Bern. Für die Lebensqualität in Bern seien aber die Gratis-Freibäder ein grosser Trumpf.

Mit dem Freiluft-Fitnesspark im Marzili habe die Stadt nun einen zweiten grossen Trumpf in der Hand. Die Sportgeräte seien zum Beispiel für die vielen Menschen gedacht, die in der Mittagspause der Aare entlang joggen. Die Sportgeräte im Marzili stellten für das Training der Jogger eine gute Ergänzung dar.

Es gebe aber auch Personen, die Hemmungen hätten, in ein Fitness-Center zu gehen, oder von den hohen Kosten abgeschreckt würden, sagte Teuscher weiter. Diese Menschen hätten nun die Gelegenheit, einfach mal auszuprobieren, ob ihnen einitnesstraining gefallen könnte.

Sie sei überzeugt, dass der Fitnesspark grossen Zulauf haben werde, sagte Teuscher. Die Stadtberner Direktorin für Bildung, Soziales und Sport testete die Sportgeräte gleich selbst. «Man kann die Geräte nämlich auch bei Regenwetter benutzen», sagte sie und probierte als erstes das «Air Walking» aus.

Auch ein Massagegerät

Zur Verfügung stehen unter anderem Geräte für Klimmzüge und Sit-ups sowie ein «Schultertrainer». Zur Entspannung gibt es sogar ein Massagegerät. Der Freiluft-Fitnesspark befindet sich neben den Beachvolleyball-Feldern beim Marzilibad. Alle Sportgeräte sind mit detaillierten Anleitungen ausgestattet.

Für den Genfer Hersteller des Freiluft-Fitnessparks war dies der erste Auftrag in der Deutschschweiz, wie ein Vertreter vor den Medien sagte. In der Westschweiz gebe es schon mehrere Anlagen dieser Art.

Für die Berner Bevölkerung gibt es nun in der letzten Juliwoche die Möglichkeit, mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern die Geräte vor Ort auszuprobieren, wie die Stadt Bern weiter mitteilte.

zec/sda

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