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Frauenquote – basta!

Historischer Entscheid: Gegen den Widerstand von Stadtpräsident Tschäppät erzwingt der Stadtrat eine Frauenquote bei der Stadtverwaltung. Jede dritte Kaderstelle soll künftig durch eine Frau besetzt sein.

Christoph Lenz
Berner Politikerinnen forderten am Donnerstag vor dem Rathaus ihr «Stück vom Kuchen», der Stadtrat befürwortete die Einführung einer Frauenquote deutlich.
Berner Politikerinnen forderten am Donnerstag vor dem Rathaus ihr «Stück vom Kuchen», der Stadtrat befürwortete die Einführung einer Frauenquote deutlich.
Adrian Moser

Süsse Argumente, nämlich Kuchenstücke, verteilten Berner Stadträtinnen am Donnerstag auf dem Rathausplatz. Eher scharf war die Debatte, die anschliessend im Rathaus folgte. Anlass war ein Vorstoss verschiedener Parlamentarierinnen von links bis rechts. Sie verlangten die Einführung einer Frauenquote von 35 Prozent im Kader der Stadtverwaltung und bei Energie Wasser Bern, den Stadtbauten Bern und Bernmobil. Stadtpräsident Alexander Tschäppät warnte zwar vor den «zu starren Vorgaben», doch das Parlament überwies den Vorstoss letztlich deutlich mit 37 Ja zu 18 Nein.

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