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«Frage stellt sich: Abschalten oder investieren?»

Die Nuklearaufsicht Ensi droht, Mühleberg abzuschalten, falls nicht nachgewiesen wird, dass es vor Erdbeben und Hochwasser geschützt ist. Die BKW prüfe die Folgen der neuen Sicherheitsauflagen, sagt Urs Gasche, Präsident der BKW.

«Mühleberg abschalten» forderten rund 500 Personen am Samstag auf dem Berner Mühleplatz. (Keystone)
«Mühleberg abschalten» forderten rund 500 Personen am Samstag auf dem Berner Mühleplatz. (Keystone)

In der Zeitung «Sonntag» liest man mit Erstaunen, dass die BDP-Spitze samt Bundesrätin Widmer-Schlumpf und Ihnen als BKW-Verwaltungsratspräsident für den Ausstieg aus der Atomkraft ist. Die BDP war schon immer, lange vor Japan, für den Ausstieg. Jetzt hat man gesagt, dass wir vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan für eine klare Beschleunigung des Atomausstiegs sind – aber nur, wenn es Alternativen gibt. Wir erwarten, dass man jetzt in einem gesellschaftlichen Dialog einen Konsens findet, dass Alternativen realisiert werden können. Wir erwarten, dass die links-grüne Seite unser Entgegenkommen honoriert, indem sie wenigstens die Opposition gegen alle anderen Formen der Energieproduktion aufgibt. Im Klartext: Für die BDP steht ein Ausbau der Wasserkraft im Vordergrund.

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