Zum Hauptinhalt springen

Fixerstübli war ein Pionierprojekt

Seit 25 Jahren gibt es das Fixerstübli in Bern. Damals war die Anlaufstelle für Drogenabhängige ein Pionierprojekt mit internationaler Ausstrahlung. Rückblick auf eine bewegte Geschichte.

Während zehn Jahren – hier eine Aufnahme von 1992 – war die Drogenanlaufstelle an der Nägeligasse einquartiert.
Während zehn Jahren – hier eine Aufnahme von 1992 – war die Drogenanlaufstelle an der Nägeligasse einquartiert.
Monika Flückiger (Archiv)

25 Jahre ist es her, seit in Bern das erste Fixerstübli eröffnet wurde. Damals befand sich die offene Drogenszene auf der Münsterplattform, und die Politik sowie die Fachwelt standen der grossen Szene fast ohnmächtig gegenüber, wie sich Jakob Huber, Geschäftsleiter Stiftung Contact-Netz Bern, erinnert. Hinzu kam die hohe HIV-Problematik. Um die Situation zu entschärfen, eröffnete das Contact Bern in der Münstergasse einen Aufenthaltsraum mit Cafeteria für Drogenabhängige. Dem Problem des Fixens in der Toilette oder auf der Gasse begegnete das Contact damit, dass es den Drogenkonsum unter ärztlicher Aufsicht im Hinterzimmer zuliess. Die Reaktionen darauf waren heftig.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.