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Feuerwehr kommt Fischen im Egelsee zu Hilfe

Weil das Gewässer im Osten Berns zu warm wurde, musste kühles Wasser aus dem Stadtnetz hineingepumpt werden.

Der Berner Egelsee wird für die Fische gefährlich warm.
Der Berner Egelsee wird für die Fische gefährlich warm.
Adrian Moser

Die andauernde Hitze verursacht einen Notfall im Berner Quartier Ostring: Weil das Wasser im Egelsee für Fische gefährlich hohe Temperaturen erreichte, musste am Samstag die Feuerwehr ausrücken. Aus einem an das Stadtnetz angeschlossenen Hydranten musste kühles Leitungswasser in den See gepumpt werden.

«Die Feuerwehr hat aufgrund der Hitzewelle heute unverzüglich Sofortmassnahmen am Egelsee in Bern eingeleitet», sagt Yvonne Prieur, Vizepräsidentin des Angelfischervereins Bern. «Die Wassertemperatur ist auf über 28 Grad angestiegen, und deshalb musste zur Rettung der Fische eine Leitung gelegt werden.» Laut Angaben des Vereins habe man «ein massives Fischsterben» befürchtet.

Die Lage der Tiere im Egelsee gilt schon seit längerer Zeit als prekär. Bereits 2003 verabschiedete der Berner Gemeinderat ein Massnahmenpaket, um die Nährstoffbelastung und den Sauerstoffmangel im See zu bekämpfen. Dazu gehörte auch die Option, den See temporär mit Frischwasser aus dem Wasserleitungsnetz zu speisen.

«Wir haben eine Sonderregelung in Zusammenarbeit mit dem Angelfischerverein und dem kantonalen Fischereiaufseher», sagt Franz Märki, Mediensprecher der Berner Berufsfeuerwehr. «Gibt es kritische Temperaturen oder Sauerstoffmangel im Egelsee, können wir mit einem Schlauch Wasser aus dem Stadtnetz einspeisen.» Den Schlauch habe man bei der Stelle, wo der Wysslochbach in den See fliesst, gelegt. Die Notspeisung dauere noch an. «Bis jetzt haben wir etwa 300 Kubikmeter Wasser in den See gepumpt.» Der Angelfischerverein beobachte die Entwicklung der Seetemperatur.

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