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Fertig gekämpft

Ursula Wyss macht vieles richtig und wird doch nicht geliebt. Nun hat sie genug von der Politik, und sogar dafür wird sie kritisiert. Wie es so weit kommen konnte.

Ursula Wyss musste immer mal wieder untendurch, das war nicht immer so vergnüglich wie hier im April 2013 unter der Kirchenfeldbrücke an einem Presseanlass.

Ursula Wyss musste immer mal wieder untendurch, das war nicht immer so vergnüglich wie hier im April 2013 unter der Kirchenfeldbrücke an einem Presseanlass.

(Bild: Valérie Chételat)

Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

«Halleluja» und «endlich!», das waren noch die netteren Kommentare, die zu SP-Gemeinderätin Ursula Wyss’ Rücktritt in den sozialen Netzwerken zu lesen waren. Wyss teilte am Mittwoch mit, dass sie einen weiteren Wahlkampf nicht erleben möchte und darum nach dem Jahr 2020 aus der Politik aussteigen werde. «Im letzten Wahlkampf wurde teils ein unschönes Bild von ihr gezeichnet, und mit gezielten Manövern wurde versucht, ihren Ruf zu beschädigen», sagt SP-Co-Präsidentin Edith Siegenthaler.

Der Bund

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