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Faszination Feuerwehr

Mit einem Autokorso zelebrierte die Feuerwehr am Samstag den Umzug zum neuen Stützpunkt im Forsthaus. Der Umzug zog Hunderte Schaulustige an

Begeisterte nicht nur kleine Jungen: Feuerwehrauto auf dem Weg zum neuen Stützpunkt.
Begeisterte nicht nur kleine Jungen: Feuerwehrauto auf dem Weg zum neuen Stützpunkt.
Thomas Reufer
Hunderte Schaulustige verfolgen am Samstagvormittag den Autokorso der Feuerwehr.
Hunderte Schaulustige verfolgen am Samstagvormittag den Autokorso der Feuerwehr.
gbl
Das letzte Feuerwehrauto.
Das letzte Feuerwehrauto.
gbl
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«Hupt!», schreit ein kleiner Junge, der am Strassenrand den vorbeifahrenden Feuerwehrautos zuschaut, aus Leibeskräften. «Nun hupt schon!» Die vorbeifahrenden Feuerwehrmänner tun dem Buben den Gefallen, und ohrenbetäubendes Tatütata schallt den vielen Schaulustigen entgegen, die am Samstagvormittag den Autokorso der Feuerwehr zu ihrem neuen Stützpunkt beobachten.

Vor allem Familien sind gekommen, um den Umzug der 50 Fahrzeuge auf dem Weg von der alten Kaserne an der Viktoriastrasse zum neuen Stützpunkt an der Murtenstrasse zu verfolgen. Auch wenn die kleinen Mädchen genauso begeistert winken, ist klar, dass die Feuerwehr immer noch ein Bubentraum ist: Es sind vor allem die Jungen, die sich dem Anlass entsprechend als Feuerwehrmänner verkleidet haben.

Die Feuerwehrautos bieten denn auch, was von ihnen erwartet wird: Sie sind gross, rot und laut. Auf einem der ältesten Fahrzeuge sitzt eine Gruppe Samichläuse und winkt dem Publikum zu. Nicht alle Feuerwehrautos sind aber gross, rot und laut. Neben lastwagengrossen Löschzügen und roten Lieferwagen fahren auch die gelben Gefährte der Ölwehr und vergleichsweise dezente weisse Dienstfahrzeuge vorbei. Ein Wagen zieht einen riesigen, aufgerollten Schlauch hinter sich her.

Bald biegt das letzte Feuerwehrauto, ein kleiner, roter Lieferwagen, bereits beim Burgerspital um die Ecke. Der Bahnhofsplatz leert sich, wo fünf Minuten vorher kein Durchkommen war, verstreut sich das Publikum nun schnell. Der Spuk ist vorbei, es ist wieder ein normaler Samstagvormittag in Bern.

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