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Fahnenklau im Lunapark

Vermummte haben im Lunapark rund 20 Fahnen entwendet und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts mit Pfefferspray angegriffen.

Im Lunapark wurden rund 20 Fahnen entwendet.
Im Lunapark wurden rund 20 Fahnen entwendet.
Adrian Moser

In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte beim Luna-Park auf der Schützenmatte 20 Fahnen entwendet. Dabei sei ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit Pfefferspray von Vermummten angegriffen worden, schreibt die Kantonspolizei. Die betroffene Sicherheitsfirma ist zum ersten Mal für den Schutz der Berner Traditions-Chilbi zuständig. Grund dafür waren Vandalenakte und ein Angriff auf einen Schausteller im Herbst 2014.

Ein neues Sicherheitskonzept oder ein alternativer Standort für die Schütz, so lautete die Forderung der Schausteller. Keine der Bedingungen wurde aber von der Stadt erfüllt. Die Folge: Erstmals in der Geschichte der Schütz gab es heuer keine Frühlingsausgabe. Um einen erneuten Ausfall zu verhindern, sprach die Stadt einen einmaligen fixen Betrag an die Sicherheitskosten. Die Polizei mit dem Schutz zu beauftragen, war nie eine Option. «Wie jedes Jahr ist eine private Sicherheitsfirma mit dem Schutz beauftragt worden», sagt Jürg Muri, der Sprecher des Luna-Parks. «Einfach eine andere als im Vorjahr.» Einige Firmen hätten den Standort Schützenmatte «bereits im Vorfeld abgelehnt», sagt er.

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