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Facebook gibt Nause keine Antwort

Die Berner Sicherheitsdirektion stellte im Vorfeld von «Tanz dich frei» eine Anfrage an Facebook. Doch diese blieb vom sozialen Netzwerk bis heute unbeantwortet.

Wird von Facebook ignoriert: Reto Nause.
Wird von Facebook ignoriert: Reto Nause.
Franziska Scheidegger

Das soziale Netzwerk Facebook hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als 25'000 Behördenanfragen zu Nutzerdaten erhalten – vor allem von der Polizei und Geheimdiensten aus den USA. Auch Schweizer Behörden verlangten 32-mal Auskunft.

Eine der Anfragen stammt aus der Stadt Bern: Im Vorfeld von «Tanz dich frei» wollte Sicherheitsdirektor Reto Nause wissen, wer die Facebook-Gruppe zur unbewilligten Veranstaltung initiiert hat, um mit den anonymen Veranstaltern in Kontakt treten zu können.

Doch Nause erhielt die gewünschten Nutzerdaten nicht: «Facebook hat uns nicht einmal eine abschlägige Antwort zukommen lassen», sagt der Sicherheitsdirektor gegenüber der «NZZ».

Der Berner Sicherheitsdirektor ist nicht allein: Von den 32 Anfragen aus der Schweiz beantwortete Facebook nur vier.

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