Zum Hauptinhalt springen

Expertenkritik an Mühleberg häuft sich

Heute will die Atomaufsicht Ensi über den Schutz der AKW vor Hochwasser informieren. Auch von wissenschaftlicher Seite gerät das Ensi zunehmend unter Druck.

Nicht nur das ENSI soll die momentanen Bauarbeiten am AKW Mühleberg abnehmen.
Nicht nur das ENSI soll die momentanen Bauarbeiten am AKW Mühleberg abnehmen.
Adrian Moser

Nach Fukushima hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) eine Serie von Sicherheitsüberprüfungen der Atomkraftwerke in der Schweiz angeordnet. Heute will das Ensi über die Ergebnisse beim Schutz der AKW vor Extremhochwassern informieren. Kurz zuvor setzte die bernische Kantonsregierung nun das Ensi unter Druck, wie sie gestern mitteilte: In einem Schreiben forderte sie das Ensi auf, «die laufenden und geplanten Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit am AKW Mühleberg zusätzlich auch durch unabhängige Experten zu überprüfen und abnehmen zu lassen». Das Ensi solle dies unverzüglich für sämtliche Nachrüstungen anordnen. Eventuell seien die nötigen Experten auch im Ausland zu suchen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.