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EWB plant Neubau - Hochhaus denkbar

Das Stadtberner Energieunternehmen EWB strebt eine Standort-Konzentration an und plant deshalb einen Neubau in Ausserholligen. Drei Varianten stehen zur Diskussion - darunter die Erstellung eines Hochhauses.

An der Stöckackerstrasse 37, zwischen Weyermannshausbad und Autobahn, soll der Neubau entstehen.
An der Stöckackerstrasse 37, zwischen Weyermannshausbad und Autobahn, soll der Neubau entstehen.
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Der Energieversorger bestätigte am Mittwoch per Communiqué einen Bericht der «Berner Zeitung». Die Zentrale soll an der Stöckackerstrasse 37 gebaut werden, neben Autobahn und Weyermannshausbad. Die Testplanung soll im April beginnen.

Die Parzelle gehört bereits EWB. Sie beherbergt heute ein sanierungsbedürftiges Gebäude, in dem unter anderem die städtische Schul- und Büromaterialzentrale eingemietet ist.

Das EWB strebt einen Neubau an, um die Kräfte zu bündeln. Denn heute verteilen sich die Büroarbeitsplätze der Mitarbeiter auf die Standorte im Monbijou, in der Energiezentrale und im Technischen Zentrum in Ausserholligen.

Bei der Neubau-Planung gebe es drei Hauptkriterien, schreibt das EWB: Wirtschaftlichkeit, Prozessoptimierung und Cleantech-Standards. Die Projektentwicklung liegt in ewb-Händen. Für Bau und Finanzierung sucht das Unternehmen hingegen einen Partner. Energie Wasser Bern möchte sich dann langfristig ins Gebäude einmieten.

Münster-Höhe nicht sakrosankt

Markante Hochhäuser wie der Prime Tower in Zürich und der Roche-Turm in Basel gibt es in Bern nicht. In der Region Bern wurde bislang respektiert, dass das höchste Gebäude das Berner Münster mit 101 Metern Höhe ist.

Das muss aber nicht für alle Zeiten so sein. «Ob diese Höhe überschritten werden darf, muss im Einzelfall geprüft werden», heisst es im regionalen Hochhauskonzept der Regionalkonferenz Bern-Mittelland.

(SDA)

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