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Europaplatz wird umgestaltet

Der Europaplatz in Ausserholligen soll von einem Unort zu einem attraktiven Platz werden.

Der Europaplatz: Bald ein attraktiver Ort?
Der Europaplatz: Bald ein attraktiver Ort?
Adrian Moser

Das Berner Stadtparlament genehmigte am Donnerstag einen Baukredit von 3,25 Millionen Franken - gegen den Widerstand von Teilen der FDP und der SVP. Der Stadtrat billigte den Baukredit für den Europaplatz unter dem Autobahnviadukt mit 46 Ja- zu 14 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen. Die Umgestaltung des Platzes mit Zugängen zu Läden und Wohnungen sowie einem Restaurantbetrieb mit Aussenbestuhlung soll bis zum Herbst 2014 abgeschlossen sein.

Die Umgestaltung läuft parallel zum Bau des Zentrums «Haus der Religionen» am Europaplatz, für das im Sommer 2012 der Spatenstich stattfand. Der Europaplatz solle zum Treffpunkt der Zentrumsbesucher und der Quartierbevölkerung werden, so der Gemeinderat in seinem Kreditantrag. «Aus einem öden Ort wollen wir einen möglichst attraktiven Platz machen», bekräftige Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) vor dem Stadtrat.

Beleuchtung zu teuer?

Die vorberatende Kommission, die Ratslinke und die Grünliberalen stellten sich hinter den Gemeinderat. Es sei richtig, diesen «Unort zu beleben», befand Michael Köpfli namens der GLP-Fraktion. Kritische Fragen hingegen kamen von der SVP-Fraktion und von einigen Freisinnigen.

Die FDP setzte ein Fragezeichen hinter die vorgesehene Spezialfinanzierung der Umgestaltung durch eine Mehrwertabschöpfung. Und SVP-Sprecher Manfred Blaser befand, es sei «nicht richtig geplant» worden. Vor allem die Beleuchtungskosten seien zu hoch. Die Installation von mehreren grossen Leuchten diene dazu, den Platz zu einem sicheren Ort zu gestalten, erwiderte Tiefbaudirektorin Wyss.

(SDA)

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