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Es wird eng im Wangental

«Der Siedlungsdruck wird stärker, der Platz wird knapp», sagt Martin Jöhr. Sein Hof liegt in Oberwangen zwischen Autobahn, Einfamilienhäusern und Industriebetrieben. Doch aufgeben will er nicht.

«Irgendwann nur noch eine Baulücke»: Martin Jöhr setzt sich dafür ein, dass der Grüngürtel zwischen Niederwangen und Oberwangen erhalten bleibt.
«Irgendwann nur noch eine Baulücke»: Martin Jöhr setzt sich dafür ein, dass der Grüngürtel zwischen Niederwangen und Oberwangen erhalten bleibt.
Manuel Zingg

«Wir befinden uns in einem Würgegriff», sagt Martin Jöhr. «Es wird Stück für Stück ein bisschen enger. Aber wir wollen hierbleiben. Solange es halt geht.»

Mitten im Wangental liegt ein Findling. Zwischen Autobahn, Bahntrassee, Freiburgstrasse und Kieswerk, eingerahmt von Niederwangener Terrassensiedlungen und Oberwangener Einfamilienhäuschen, steht der Bauernhof der Familie Jöhr. Wie liegen gelassen und in Vergessenheit geraten sieht es aus, das Riegelhaus, Baujahr 1827, mit seinem weit ausgreifenden Dach, das sich unter eine mächtige Linde aus dem 19. Jahrhundert duckt. Daneben Stallungen und ein Schopf, umgeben von einigen Hektaren Kulturland.

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