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«Es ist nicht so, dass es uns egal ist»

Die Burgdorfer Stadtpräsidentin nimmt zur Vernachlässigung der Sammlung des Museums für Völkerkunde Stellung. Und weitere Fachleute erinnern das Museum an seine gesellschaftliche Verantwortung.

Nicht erfreut über die negativen Schlagzeilen: Die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch.
Nicht erfreut über die negativen Schlagzeilen: Die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch.
Beat Schweizer (Archiv)

Grundsätzlich freut sich Elisabeth Zäch, dass über das kleine Museum für Völkerkunde in Burgdorf diskutiert wird. «Die ethnologische Sammlung ist extrem spannend», sagt die Stadtpräsidentin. Dass ihre Stadt deswegen aber negativ in die Schlagzeilen gerät, gefällt Zäch weniger. Eine deutsche Fachzeitschrift hatte Alarm geschlagen und die prekären Bedingungen im Depot des Museums angeprangert. Die 5000 teils jahrtausendealten Objekte lagern ungeschützt auf einem luftigen Estrich und sind Hitze und Kälte sowie Insektenfrass ausgesetzt.

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