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«Es ist eine Sauerei»

Am 8. März ist internationaler Frauentag. Am Vortag werden in Bern über 8000 Frauen zur Demonstration für Lohngleichheit erwartet. Auch Männer sind willkommen.

Christine Goll und Margret Kiener Nellen bei der Demonstration für Lohngleichheit im 2011.
Christine Goll und Margret Kiener Nellen bei der Demonstration für Lohngleichheit im 2011.
Lukas Lehmann, Keystone

In der Schweiz verdienen Frauen in den meisten Berufen 20 Prozent weniger als männliche Kollegen in gleichen Positionen. Selbst 16 Jahre nach dem Bundesverfassungsgrundsatz der Lohngleichheit und 20 Jahre nach dem Gleichstellungsgesetz, hat sich diese Diskrepanz kaum vermindert.

Anzunehmen, Lohnungleichheit sei nur ein Problem von Frauen in Kaderpositionen, sei ein Trugschluss, sagt Katja Signer, Mediensprecherin bei der Gewerkschaft Unia. Es handle sich um ein Grundsatzproblem: «Frappante geschlechterspezifische Salärunterschiede bestehen in den verschiedensten Branchen und auf allen Hierarchiestufen.» Nicht nur Akademikerinnen würden sich an der ungleichen Ausgangslage stören, sondern beispielsweise auch Bäuerinnen und Hilfskräfte.

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