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«Es ist eine Frage des Komforts»

Thomas Fuchs findet an den Plänen für Berns Parkplätze kein Gefallen.

Herr Fuchs, die SVP bezeichnet das neue Parkierungskonzept der Stadt Bern als «diktatorisch». Ernsthaft?

Es gibt in Bern 100000 Parkplätze. Die Stadt will nur 2100 reduzieren.

Handwerksbetriebe, die in der Innenstadt Arbeiten erledigen müssen, dürfen doch mit einer Sonderbewilligung sogar im Parkverbot parkieren.

Der Anteil autofreier Haushalte hat zwischen 2005 und 2015 um 13 Prozent zugenommen. Die Stadt trägt doch einer gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung?

Finden Sie es nicht gut, dass mehr Platz für Fussgänger und Velos entsteht?

Velos sind gefährlicher als Autos?

Die Leute in Bern wollen ruhige, familienfreundliche Quartiere. Was ist falsch daran?

Privatparkplätze werden oft drittvermietet, während man für sich selbst eine günstige Parkkarte kauft. Das ist doch ein Art Austrickserei.

Ist es nicht gerechtfertigt, ÖV und Velos zu fördern?

Statt zu parkieren, könnten Sie dort doch mit Erich Hess mal ein Bier trinken?

Warum fahren Sie Auto?

Die Allgemeinheit muss punkto Umweltbelastung und Lärm zurückstecken, weil ein paar Automobilisten zu bequem sind, auf den ÖV umzusteigen?

Was ist das weitere Vorgehen der SVP?