«Es ging mir vielmehr ums Auspacken»

Auf Nicole Loebs Wunschzettel steht ein Kaschmirschal.

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Lisa Stalder

«Mein grösster Wunsch?» Nicole Loeb zögert. Das sei keine einfache Frage. Für sie mache es nämlich einen grossen Unterschied, ob es dabei um materielle oder immaterielle Dinge gehe. Ihr sei am wichtigsten, dass es ihr und ihren Liebsten gut gehe und dass sie gesund seien. «Und ich wünsche mir, dass das so bleibt.» Und wie sieht es mit Dingen aus, die man kaufen kann? Wenn es um materielle Dinge gehe, hege sie keine speziellen Wünsche. Sie lasse sich gerne überraschen. So sei sie auch schon als Kind gewesen. Damals habe sie es aber geliebt, viele kleine Geschenke zu erhalten. «Es ging mir viel mehr ums Auspacken und um die Überraschung und weniger um den Inhalt an sich.»

Spielt der Inhalt also gar keine Rolle? «Doch, doch», sagt Nicole Loeb. «Ich freue mich jeweils sehr über Sachen, die Bestand haben.» Als Beispiel nennt Loeb einen schönen Kaschmirschal. «Jedes Mal, wenn ich ihn trage, denke ich an die Person, die ihn mir geschenkt hat.» Diese Verbindung zwischen dem Geschenk und der schenkenden Person empfinde sie als bereichernd. Wenn sie andere beschenke, schaue sie auch darauf, dass das Geschenk zur Person passe. Kauft sie da auch einmal etwas im eigenen Warenhaus ein? «Aber sicher! Ich bin unsere beste Kundin», sagt sie und lacht. Nachdem der Loeb sein Angebot ausgebaut habe, seien ihre Möglichkeiten nun noch grösser. Als ihre Kinder noch klein gewesen seien, sei natürlich die Spielwarenabteilung hoch im Kurs gewesen. Heute werde sie eher in der Kleiderabteilung fündig.

Der Bund

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