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Es geht um viel mehr 
als um die Religion

Das Haus der Religionen ist auch ein Integrationsprojekt. Staatliche Beiträge für diese Einrichtung lassen sich von daher gut begründen.

Von aussen sieht es fertig aus: Das Haus der Religionen am Europaplatz.
Von aussen sieht es fertig aus: Das Haus der Religionen am Europaplatz.
Peter Klaunzer, Keystone
Eingeweiht wird es am Wochenende.
Eingeweiht wird es am Wochenende.
Valérie Chételat
Aus Respekt: Bitte Schuhe ausziehen.
Aus Respekt: Bitte Schuhe ausziehen.
Peter Klaunzer, Keystone
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Wenn morgen am Europaplatz in Bern das Haus der Religionen mit einem grossen Fest eröffnet wird, ist dies ein Ereignis, das weit über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Überbauungen mit Wohnungen, Büros und Geschäften gibt es viele, aber in keiner liegen Gebetsräume verschiedener Religionen Wand an Wand. Zwar sind diese Wände aus verständlichen Gründen überdurchschnittlich ­schallisoliert, doch ist ihnen ein gemeinsamer Dialogbereich vorgelagert, was nicht nur ein Nebeneinander, sondern auch ein Miteinander ermöglichen soll. Interreligiöse Bemühungen gibt es viele, aber in dieser konsequenten Form dürfte das Berner Modell weltweit einmalig sein.

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