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Nauses Chef-Sitzung verlief «ausserordentlich speditiv»

Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) leitete die erste Sitzung der neuen Stadtregierung. Laut Nause gab es «schwierige Entscheide zu fällen».

Gemeinderat Reto Nause leitete die erste Sitzung des neuen Gemeinderats am 11.Januar.
Gemeinderat Reto Nause leitete die erste Sitzung des neuen Gemeinderats am 11.Januar.
Franziska Scheidegger

Seit Anfangs Jahr hat die Stadt Bern keinen Stadtpräsidenten. Wer der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Alexander Tschäppät (SP) wird, entscheidet sich am kommenden 15. Januar im zweiten Wahlgang zwischen Ursula Wyss und Alec von Graffenried. Die erste ordentliche Sitzung des neuen Berner Gemeinderats am Mittwoch leitete der bisherige Vizepräsident Reto Nause (CVP). Er ist das älteste Mitglied des Gemeinderats.

«Ausserordentlich konstruktiv und speditiv»

Die erste Sitzung in neuer Besetzung sei «ausserordentlich konstruktiv und speditiv» verlaufen, sagte Nause am Donnerstag auf Anfrage des «Bund». Und dies obwohl die Direktionen den einzelnen Gemeinderatsmitgliedern noch nicht definitiv zugewiesen seien. Die Sitzung sei begleitet worden von «ernsthaften und sachlich geführten Diskussionen», so Nause. Es seien «dringende Geschäfte» abgehandelt und «schwierige Entscheide» gefällt worden. Zu Details wollte sich Nause nicht äussern.

Welcher Gemeinderat erhält welche Direktion?

Wenn die Entscheidung um das Stadtpräsidium getroffen ist, werden auch die übrigen Direktionen verteilt. Gemäss der «Berner Zeitung» steht bereits fest, dass Reto Nause die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie behalten wird. Sollte die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün durch die Wahl von Ursula Wyss (SP) zur Stadtpräsidentin frei werden, spiele Franziska Teuscher (GB), bisher verantwortlich für Bildung, Soziales und Sport damit, Wyss' ehemalige Direktion zu übernehmen. Gegenüber der «Berner Zeitung» bestätigte Teuscher dies nicht.

Michael Aebersold (SP), der neue im Gemeinderat, müsse sich bei einer Wahl Alec von Graffenrieds (GFL) zwischen der Direktion für Finanzen, Personal und Informatik oder der für Bildung, Soziales und Sport entscheiden. Welche Direktion von Graffenried im Falle einer Wahl von Wyss übernehmen werde, sei noch offen. Wenn gleich verfahren würde wie 2013, könnte von Graffenried bei einer Wahl von Wyss zur Stapi frei entscheiden. Durch ein Gesetz ist dies jedoch nicht festgelegt: In der Gemeindeordnung stehe einzig, dass der Gemeinderat die zuständigen Direktionen regle, wie Stadtschreiber Jürg Wichtermann gegenüber der «Berner Zeitung» sagte.

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