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Erst die Moral, dann das Fressen

Weniger Fleisch, weniger Abfall, mehr aus der Region. Rot-grüne Städte wollen vermehrt steuern, was ihre Bevölkerung isst und konsumiert. Kritiker sprechen von «Bevormundung».

Andres Marti

Der Teller ist politisch geworden, der Griff ins Einkaufsregal zur Gewissensfrage. Dies, weil heute in der Schweiz fast ein Drittel der Umweltbelastung durch Nahrungsmittel verursacht wird. Das wachsende Unbehagen beim Essen schlägt sich in der Politik nieder. Die Volksinitiativen zum Thema Ernährung häufen sich und setzen Themen wie Tierhaltung oder Pestizide auf die politische Agenda (siehe Interview). Doch ob es den Initianten gelingt, die nachhaltige Ernährung schweizweit zu verordnen, ist ungewiss.

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