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Eritreer demonstrieren auf dem Helvetiaplatz

Rund 300 Personen demonstrierten am Donnerstagnachmittag auf dem Helvetiaplatz gegen das eritreische Regime. Denn auch in der Schweiz fühlen sich einige der Demonstranten nicht frei.

Der Berner Helvetiaplatz wurde am Donnerstagnachmittag zum Protestplatz. Rund 300 Eritreer versammelten sich um 14 Uhr, um gegen das Regime ihres Heimatlandes zu demonstrieren. Das Datum war kein Zufall. Denn am 24. Mai vor 21 Jahren befreite sich Eritrea von Äthiopien. Dennoch lebe die Bevölkerung in Gefangenschaft, wie die «Eritrean Youth For Democratic Change Switzerland» (EYDC) in einem Schreiben mitteilt.

Deshalb wurde auf dem Helvetiaplatz für die Freiheit der Bevölkerung und den Niedergang des Militärsystems demonstriert. Die Demonstranten machten mit lauten Sprechchören, Fahnen und Bannern auf sich aufmerksam. Die Stimmung ist friedlich, dennoch emotional. Ein Demonstrant beschreibt seine Situation in der Schweiz: «Ich fühle mich nicht völlig sicher hier. Das eritreische Regime hat lange Arme.» Er sei in die Schweiz gekommen, um frei zu sein. Doch auch hier spüre er die Macht des Regimes.

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