Erich Hess reicht Strafanzeige wegen Reitschule-Referendum ein

Die Stadtberner SVP hat für das Referendum gegen einen Reitschule-Kredit zu viele ungültige Unterschriften erhalten.

Die Grosse Halle der Berner Reitschule soll saniert werden. Mit einem Referendum will die SVP das verhindern.

Die Grosse Halle der Berner Reitschule soll saniert werden. Mit einem Referendum will die SVP das verhindern.

(Bild: Adrian Moser)

Das Referendum gegen den 3-Mio-Kredit für die Berner Reitschule wird ein Fall für die Justiz. Wegen der hohen Zahl von ungültigen Unterschriften hat Referendumsführer Erich Hess (SVP) Strafanzeige gegen unbekannt eingereicht.

Etwa ein Fünftel der Unterschriften seien nicht gültig, sagte Nationalrat Hess am Sonntag der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit eine Meldung im «SonntagsBlick». Hess argwöhnt, die Gegner des Referendums hätten mit diesem Sabotage-Akt eine Abstimmung verhindern wollen.

Das Referendum dürfte aber trotzdem zustande kommen. Bereits am Freitag hatte Hess mitgeteilt, mehr als 1600 Unterschriften seien beglaubigt. Nötig sind in der Stadt Bern 1500.

Der Berner Stadtrat hatte im April einen Kredit von drei Millionen Franken für bauliche Anpassungen an der Reitschule genehmigt. Mit dem Geld soll vor allem die Grosse Halle des Reitschul-Komplexes saniert werden.

sda

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