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«Er ist nicht populistisch, sondern populär»

Die Ära Tschäppät neigt sich dem Ende entgegen – Zeit für eine Verneigung von Freunden und Gegnern. Am Freitagabend haben 550 Gäste den Berner Stadtpräsidenten gefeiert.

Wie sang einst Udo Lindenberg: «Ich muss da was klär’n mit eurem Oberindianer.» Mit dem Berner Oberindianer muss nichts geklärt werden: Alexander Tschäppät (SP) tritt in wenigen Tagen zurück. Es ist Zeit, ihm zu danken und an die Ära zu erinnern, in der er die Stadt gestaltet hat, zuerst vier Jahre als Tiefbaudirektor («I wisch for you») und dann zwölf Jahre als Stadtpräsident.

Nun sind sie alle im Bierhübeli versammelt, um von diesem Stapi Abschied zu nehmen, der «nicht populistisch war, sondern populär», wie es Simonetta Sommaruga formuliert. Die Bundesrätin sagt, der Alex sei «nie langweilig» gewesen, stets habe man ein Kribbeln verspürt in Erwartung eines Ausrutschers oder eines Seitenhiebs – «auf jeden Fall hatte er immer eine Meinung». Tschäppät bedankt sich mit einem Schmatzer auf Sommarugas Backe, wie er Brüssels Jean-Claude Juncker nicht inniger gelänge.

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