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Elternlose Asylbewerber ziehen in die «Bäregg»

Für die 50 elternlosen und minderjährigen Asylbewerber im Kanton Bern steht ab den Sommerferien 2010 eine neue Unterkunft bereit: Sie werden in leerstehende Gebäulichkeiten der früheren landwirtschaftlichen Schule Bäregg einziehen.

Der Umzug für die minderjährigen Asylbewerber in die ehemalige landwirtschaftliche Schule Bäregg wird erforderlich, da es im bisherigen Gebäude in Münchenbuchsee an Plätzen mangelt.
Der Umzug für die minderjährigen Asylbewerber in die ehemalige landwirtschaftliche Schule Bäregg wird erforderlich, da es im bisherigen Gebäude in Münchenbuchsee an Plätzen mangelt.
Thomas Peter

Dem Kanton Bern sind vom Bund zurzeit 50 minderjährige elternlose Asylbewerber zugeteilt. Im Auftrag der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern betreut die Heilsarmee diese Kinder und Jugendlichen in Münchenbuchsee. Aus Platzmangel musste sich das Amt für Migration und Personenstand (MIP) eine neue Unterkunft suchen. Fündig ist es in der kantonseigenen, leerstehenden Liegenschaft der ehemaligen landwirtschaftlichen Schule Bäregg geworden.

Für das MIP seien die Lokalitäten und das Umfeld geeignet für die Betreuung dieser Kinder und Jugendlichen, teilte die Polizei- und Militärdirektion am Dienstag mit. Der Umzug von Münchenbuchsee nach Bärau in der Gemeinde Langnau soll in den Sommerferien 2010 erfolgen.

Über seine Absicht, die minderjährigen Asylbewerber in der Bäregg zu betreuen, hat das MIP Vertreter der Gemeinde Langnau sowie der regionalen Behörden informiert. Detaillierte Informationen und das weitere Vorgehen will das MIP an einem runden Tisch mit allen Beteiligten besprechen. Dabei soll unter anderem auch der Schulbesuch dieser Kinder und Jugendlichen geklärt werden.

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