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Eine Standseilbahn zum Rosengarten?

Mit 690'000 Übernachtungen im Jahr 2011 verzeichnet die Stadt Bern einen Logiernächte-Rekord. Trotz diesen Zahlen fordert der Tourismusdirektor weitere Attraktionen für die Stadt – etwa eine Standseilbahn zum Rosengarten.

Soll mit einer Standseilbahn erschlossen werden: Der Rosengarten.
Soll mit einer Standseilbahn erschlossen werden: Der Rosengarten.
Keystone

Mit rund 690'000 Logiernächten im Jahr 2011 übertraf die Stadt Bern das bisherige Rekordjahr 2009. Das Rekordergebnis kam dank der Eiskunstlauf-EM im Januar, der Davis-Cup-Partie im Juli, verschiedenen Grosskongressen sowie der Wiedereröffnung des Hotels Schweizerhof zu Stande. Gemäss Bern Tourismus dienten diese Ereignisse als Motor für den Tourismussektor.

Grand-Hotel, Swiss House und eine Standseilbahn

Trotz diesen Zahlen sieht Tourismusdirektor Markus Lergier noch grosses touristisches Entwicklungspotential in der Stadt, zumal 2012 keine Grossveranstaltung ansteht: «Insbesondere die Untere Altstadt muss unbedingt an zusätzlicher touristischer Attraktivität gewinnen», sagt Lergier.

Der Tourismusdirektor denke beispielsweise «an geöffnete Läden am Sonntag, an Nischen-Hotels sowie an eine Standseilbahn vom Bärenpark hinauf zum Rosengarten.» Mit der Standseilbahn würde «einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt massiv aufgewertet» und für «Gehbehinderte besser zugänglich», so Lergier.

Auch möchte Lergier ein Grand-Hotel auf dem Münsterplatz im ehemaligen Sitz der Volkswirtschafts- und Finanzdirektion des Kantons Bern sowie eine Einrichtung eines Swiss House, in dem «internationale Gäste das zu essen, zu trinken, zu sehen und zu hören bekommen, was sie von der Schweiz erwarten.

Zudem müsse sich Bern vermehrt als Kongressstadt profilieren: «In Zusammenarbeit mit der Uni Bern werden wir den Kongresstourismus weiter fördern und ankurbeln,» sagt der Tourismusdirektor.

pd/bs

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