Zum Hauptinhalt springen

Eine Stadt entdeckt ihre Freiräume

Linke Politiker fürchten, der öffentliche Boden der Stadt Bern werde zunehmend kommerzialisiert. Das Beispiel Kocherpark zeigt: Der Trend geht in die andere Richtung.

«Das Leben der Städter spielt sich immer mehr auch im öffentlichen Raum ab», sagt Gemeinderätin Ursula Wyss (SP). Es ist daher kein Zufall, finden dieses Jahr gleich mehrere Festivals im Kocherpark statt. Das Bild zeigt das dreiwöchige Musikfestival «Parkonia», das den Auftakt macht.
«Das Leben der Städter spielt sich immer mehr auch im öffentlichen Raum ab», sagt Gemeinderätin Ursula Wyss (SP). Es ist daher kein Zufall, finden dieses Jahr gleich mehrere Festivals im Kocherpark statt. Das Bild zeigt das dreiwöchige Musikfestival «Parkonia», das den Auftakt macht.
Franziska Rothenbühler
Grünanlagen wie der Kocherpark seien wichtige Freiräume und potentielle Quartiertreffpunkte, sagt Tiefbaudirektorin Wyss weiter. Veranstaltungen im öffentlichen Raum sollten demnach «in erster Linie gratis zugänglich und ohne Konsumzwang» sein. Dieses Konzept scheint beim «Parkonia» aufzugehen: Auch in der zweiten von drei Wochen war es gut besucht.
Grünanlagen wie der Kocherpark seien wichtige Freiräume und potentielle Quartiertreffpunkte, sagt Tiefbaudirektorin Wyss weiter. Veranstaltungen im öffentlichen Raum sollten demnach «in erster Linie gratis zugänglich und ohne Konsumzwang» sein. Dieses Konzept scheint beim «Parkonia» aufzugehen: Auch in der zweiten von drei Wochen war es gut besucht.
Franziska Rothenbühler
In der Folge blieb der Kocherpark lange leer. Vielleicht liegt das auch an dem Schlid: «Ab 21 Uhr wird geschossen» – jemand hat das L weggekratzt, was die harmlose Botschaft nach einer Drohung aussehen lässt. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2010.
In der Folge blieb der Kocherpark lange leer. Vielleicht liegt das auch an dem Schlid: «Ab 21 Uhr wird geschossen» – jemand hat das L weggekratzt, was die harmlose Botschaft nach einer Drohung aussehen lässt. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2010.
Adrian Moser
1 / 6

Auf der Bühne wechseln sich Bands und DJs ab, die Leute an der Bar stehen Schlange, und wer Essen bestellt, muss sich wegen des Andrangs gedulden. Das dreiwöchige Festival Parkonia im Berner Kocherpark lockt auch in der zweiten Woche jeden Abend mehrere Hundert Besucher an. Ungewöhnlich ist das nicht – Musikanlässe im Freien sind auch in Bern beliebt und mittlerweile häufig.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.