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«Eine Chance geben sie jedem»

Seit einem Vierteljahrhundert gibt es die Kirchliche Gassenarbeit Bern. Drei Leute, die die Gassenarbeit aus eigener Erfahrung kennen, sagen, wieso es sie braucht.

Froh, dass es die Gassenarbeit gibt (v.l.): Cherry (23), Evelyne (33), Loki (36) und Fenris (etwa 7), den Loki in Italien einem Kampfhundzüchter abgenommen hat.
Froh, dass es die Gassenarbeit gibt (v.l.): Cherry (23), Evelyne (33), Loki (36) und Fenris (etwa 7), den Loki in Italien einem Kampfhundzüchter abgenommen hat.
Adrian Moser

Loki: «Ein Treffpunkt für Gassenleute»

«Die Gassenarbeiter hören uns zu und gehen auf unsere Probleme ein. Sie arbeiten für die Leute auf der Gasse und nicht für die Tschugger oder so wie andere. Sie helfen einfach, ohne dass man gross Angaben über sich machen muss. Das Büro der Gassenarbeit ist längst zu einem Treffpunkt für uns Gassenleute geworden. Dort bekommen wir etwas zu essen, und wir können gratis Computer benutzen und telefonieren, egal, ob es um irgendwelchen Ämterstress oder etwas Privates geht. Sie helfen auch mit Kleidern aus.»

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