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Ein zweiter Frühling für die Schützenmatte

Seit 2009 fordert der Stadtrat ein Konzept für die Schützenmatte. Jetzt nimmt sich der Gemeinderat der Aufwertung des Areals an.

Ein Gelände mit grossem Potenzial: die Schützenmatte.
Ein Gelände mit grossem Potenzial: die Schützenmatte.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Nach jahrelangem Hin und Her will sich der Berner Gemeinderat nun der Gestaltung der Schützenmatte annehmen. Für die erste Phase des Planungsprozesses beantragt er dem Stadtrat einen Kredit von 475'000 Franken, wie er am Donnerstag mitteilte.

Ziel ist ein Nutzungskonzept, das die Stadt gemeinsam mit den Grundeigentümern und den verschiedenen Interessengruppen entwickelt. Der Stadtrat fordert schon seit 2009 die Ausarbeitung eines solchen Konzepts.

Die Schützenmatte beim Bahnhof ist ein optimal erschlossener und vielfältig genutzter Stadtraum. Einer breiten Öffentlichkeit ist er heute aber als unübersichtlicher Ort bekannt mit viel Verkehr, Eisenbahnviadukt, Reitschule, Parkplatz und Drogenanlaufstelle.

«Ein breiter Konsens»

«Es existiert ein breiter politischer Konsens, dass die Schützenmatte samt Umgebung aufgewertet werden soll», schreibt der Gemeinderat. Die Vorstellungen gehen aber weit auseinander. Das Spektrum reicht von zurückhaltenden, punktuellen Massnahmen bis zu grossen Überbauungsplänen mit Hochhäusern.

In die nun angestossene Planung sollen auch die Ideen aus dem Schindler Award 2012 einfliessen. Architekturstudenten aus ganz Europa haben sich mit der Schützenmatte auseinandergesetzt. Zehn Projekte wurden eingegeben, die aus der Schützenmatte einen neuen Quartierteil, einen Stadtplatz oder einen Park machen.

Die Projekte weisen auch auf versteckte oder ungenutzte «Kleinode» hin, zum Beispiel die versteckte mittelalterliche Stadtmauer mit dem Blutturm und die imposante Tragkonstruktion des Eisenbahnviadukts.

SDA/hjo

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