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Ein «schickliches Begräbnis» für jedermann

Der Bremgartenfriedhof ist ein Ort der Toten – aber auch der Lebenden, der Tiere und Pflanzen. Beim Rundgang durch den 150-jährigen «Gottesacker» wird klar, dass der heutige Individualismus auch auf dem Friedhof praktiziert wird.

Der Bremgartenfriedhof wird seit 150 als letzte Ruhestätte genutzt.
Der Bremgartenfriedhof wird seit 150 als letzte Ruhestätte genutzt.
Adrian Moser
Wer meint, dass sich hier nichts bewegt, liegt falsch.
Wer meint, dass sich hier nichts bewegt, liegt falsch.
Adrian Moser
Und auch wenn der Friedhof für die meisten ein Ort der Trauer bleibt – Zeichen des Lebens, etwa in Form erster Frühlingsblumen, sind auch hier nicht weit.
Und auch wenn der Friedhof für die meisten ein Ort der Trauer bleibt – Zeichen des Lebens, etwa in Form erster Frühlingsblumen, sind auch hier nicht weit.
Adrian Moser
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Lange Reihen, genau ausgerichtet, streng reglementiert: Friedhöfe erinnern vielerorts an ein militärisches Hauptverlesen. Zumindest im Berner Bremgartenfriedhof, der heuer sein 150-jähriges Bestehen feiert, ist das nicht mehr so. Reihen gibt es noch, aber sie sind kürzer geworden, werden oft im Winkel angeordnet. Für Grabsteine gelten Vorgaben, doch dem einen oder anderen merkt man an, dass die Friedhofsverwaltung nicht nach Gründen sucht, etwas zu verhindern, sondern etwas zu ermöglichen.

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