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«Aufgetischt»: Ein Römer, der aus dem Osten kam

Das Restaurant aus dem Züri West-Song hat neue Betreiber. Die kochen solides Essen.

Das Restaurant Römer im Berner Lorrainequartier.

Das Restaurant Römer im Berner Lorrainequartier.

(Bild: zvg)

Mischa Stünzi

Dank Züri West ist der Römer wohl eines der bekanntesten Berner Restaurants. Im gleichnamigen Lied singt Kuno Lauener davon, dass er nach der Büez in besagtem Lokal sitze und den Leuten das Du anbiete. Fast zwanzig Jahre lang führte der Italiener Alessandro La Marra die Quartierbeiz in der Lorraine, ehe er sich 2016 aus dem Geschäft zurückzog. Nun ist der Römer in neuen Händen und habe balkanische Wurzeln, ist der Website des Lokals zu entnehmen. Zeit für einen Testbesuch. Als Erstes fällt das neue Logo auf. Der behelmte Römer ist verschwunden und wurde durch das Kolosseum ersetzt. Dem Testesser schwant Böses: Wurde in der liebenswert schrulligen Beiz etwa ein geschliffenes Gastrokonzept umgesetzt? Beim Betreten wird rasch klar: Nein, die Ausrichtung ist geblieben, die Einrichtung ebenfalls. Die Holzmöbel, die dunklen Deckenventilatoren und die rustikalen Hängelampen, alles noch da. Und noch etwas ist geblieben: die Freundlichkeit. Die Gastgeber erledigen ihre Aufgabe mit viel Herzblut und Engagement.

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