Zum Hauptinhalt springen

Ein kleines bisschen Neustadtlab soll bleiben

Auf der Berner Schützenmatte soll in einem Container eine provisorische Bar betrieben werden. Die Reitschule hat bereits Interesse angemeldet.

Gekommen, um zu bleiben: Der Container auf der Schützenmatte.
Gekommen, um zu bleiben: Der Container auf der Schützenmatte.
zvg

Vorbei ist es mit der Zwischennutzung auf der Berner Schützenmatte, sämtliche Infrastruktur des diesjährigen Neustadtlabs wurde abgebaut. Sämtliche? Nein, unter der Zugbrücke steht immer noch der rote Container, in dem in den vergangenen zwei Monate unter dem Namen «Polarbar» Bier gezapft wurde.

Dass der Container immer noch da steht, ist Absicht, wie es auf Anfrage bei der Präsidialdirektion der Stadt Bern heisst. «Es ist angedacht, dass im Container auf der Schützenmatte zeitnah ein provisorischer Barbetrieb ermöglicht wird.» Man habe «unnötige Transporte» für die künftige Bar vermeiden wollen, weshalb er bereits am vorgesehenen Standort steht. Die Betreiber der Reitschule hätten Interesse angemeldet, die Bar zu übernehmen und werden ein entsprechendes Gesuch einreichen. Wann die Nutzung beginnen soll ist noch offen. Über das weitere Vorgehen werde in den kommenden Wochen entschieden.

Die Belebung der Schützenmatte ist ein erklärtes Strategieziel der Stadt, die Zwischennutzung Neustadtlab war als Testlabor für die künftige Nutzung des Platzes gedacht. Obwohl ein kleiner Teil also immer noch mit der Container-Bar bestehen bleibt, ist die Zukunft des Platzes noch offen. Das diesjährige Neustadtlab war von Misstönen begleitet, nachdem die finanzielle Unterstützung der Stadt weit tiefer ausfiel als in früheren Jahren. Ob im Sommer 2018 die definitive Nutzung des Platzes nun möglich ist, hängt wesentlich davon ab, ob der Parkplatzsstreit bis dahin beigelegt ist. Gegen den Gemeinderatsbeschluss, die Parkplätze aufzuheben, wehrten sich Wirtschaftsverbände. Hier zeichnet sich nun ein Kompromiss ab, dass das Gewerbe zumindest ein Teil des Platzes weiter nutzen kann.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch