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Ein Genfer soll die Kunsthalle mit seiner Persönlichkeit prägen

Mit dem 42-jährigen Fabrice Stroun übernimmt am 1. Januar 2012 ein Mann die Kunsthalle Bern, der nicht dem akademischen Kuratorenbild entspricht.

Valérie Chételat

Die Hoffnungen, die auf dem neuen Kunsthalle-Leiter ruhen, sind gross. Wolf von Weiler, der Präsident des Vereins Kunsthalle Bern, sagt es so: «Fabrice Stroun ist jemand, der durch seine Persönlichkeit der Kunsthalle Bern eine neue Identität geben kann.» Von Weiler, hörbar beeindruckt von der Ausstrahlung des 42-jährigen Genfers, charakterisiert Stroun als einen «den Künstlern sehr nahestehenden Kurator, der mit seiner unbedingten Leidenschaft aus der gegenwärtigen Kuratorenlandschaft heraussticht», ja er sieht in ihm gar einen «Gegenentwurf zum Bild des jungen, professionell-nüchternen und technikaffinen Kurators». Für Stroun habe auch gesprochen, dass dieser als Genfer einen neuen und unverbrauchten Blick auf die Stadt Bern und ihre Kunstszene mitbringe: «Wir erwarten, dass er die Brückenfunktion der Kunsthalle in künstlerischer und sprachregionaler Hinsicht belebt.»

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