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Ein gefühlter Besucherrekord im Marzili

Am Samstag starten die Berner Freibäder in ihre Saison. Zwei sind bereits offen. Von ihnen gibt es Erstaunliches zu berichten.

Naomi Jones
Wer hat Lust auf ein erfrischendes Bad? Trotz mehrheitlich schlechtem Wetter verzeichnet das Marzilibad erstaunlich viele Besucher.
Wer hat Lust auf ein erfrischendes Bad? Trotz mehrheitlich schlechtem Wetter verzeichnet das Marzilibad erstaunlich viele Besucher.
Valérie Chételat (Archiv)

Wer hätte das gedacht? Das Wetter der letzten Woche war nass und kalt und garstig und das Berner Marzilibad zählt 3300 Besucher seit Saisonbeginn am 29. April. Die meisten seien wohl nicht ins Wasser gestiegen, sagt Markus Gasser vom Stadtberner Sportamt. «Sie haben das Saisonabo für ihr Kästchen gelöst oder sich ein wenig auf die Pritschen gelegt.»

Bademeister Martin König sichtet täglich gar eine «eine Handvoll» Schwimmer. Diese kämen auch bei Regen, um ihre Längen zu schwimmen. Allerdings im Neoprenanzug. «Denn ganz harte gibt es nur wenig», sagt König und meint damit diejenigen, die sich auch ohne Neopren ins Wasser wagen. Heute Montag ist das Wasser 14 Grad, die Luft 15.

Das zweite Berner Freibad, das schon offen ist, ist die KaWeDe. Seit letztem Samstag kann man dort wieder baden statt eislaufen. Das Eis wurde aufgetaut, die Bande verschlossen und mit 4,2 Millionen Liter Wasser aufgefüllt. Auch hier erstaunt die Zahl der Besucher. Dies umso mehr, als der Eintritt nicht gratis ist. Ganze 112 Besucher vermeldet die KaWeDe an diesem Regenwochenende. Gasser vermutet allerdings, dass viele der Besucher nur ins Restaurant gekommen seien. Dieses wird neu von den Bonsoir-Wirten betrieben. Wer ins Restaurant geht, zahlt zwar keinen Eintritt, wird aber trotzdem vom Drehkreuz gezählt.

Die anderen Berner Freibäder Lorraine, Wyler und Weiermannshaus eröffnen ihre Saison am kommenden Samstag. Dann starten das Muribad, das Könizer Bad und die Ostermundiger Badi. Mit etwas Glück hält bis dann das schöne Wetter, das Mitte Woche kommen soll.

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