Ein altes Haus soll trendig werden

Das Hochhaus an der Berner Ostermundigenstrasse steht seit Jahren beinahe leer. Das soll sich nun ändern. Es gibt Pläne für eine künstlerische Zwischennutzung.

Vergebens um Mieter geworben: Das imposante Hochhaus an der Stadtgrenze steht seit mehreren Jahren praktisch leer.

Vergebens um Mieter geworben: Das imposante Hochhaus an der Stadtgrenze steht seit mehreren Jahren praktisch leer.

(Bild: Adrian Moser (Archiv))

Basil Weingartner@bwg_bern

Bern könnte einen neuen Kunstort bekommen, der bis zu zwanzig Mal grösser ist als das Kunstmuseum. Das markante Hochhaus an der Ostermundigenstrasse 93 soll künftig künstlerisch bespielt werden, wie Recherchen des «Bund» zeigen. Seit die Swisscom 2014 auszog, steht das Haus zu grossen Teilen leer. Anders als jene schaurigen leeren Geisterhäusern in alten Filmen hat es aber kein löchriges Dach, keine Fensterläden, die gegen die verblichenen Bretterwände schlagen. Auch pfeift kein kalter Wind durch die Löcher.

Der Bund

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