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E-Boliden rasen den Aargauerstalden runter

Im Juni findet das erste Formel-E-Rennen in Bern statt. Die Strecke führt durchs Obstbergquartier und inszeniert den Blick auf die Altstadt.

Der Gemeinderat hat ein neues Autorennen in der Stadt Bern bewilligt. «Das Formel-E-Rennen bietet Gelegenheit, sich einem grossen Publikum als moderne und attraktive Stadt zu präsentieren», sagte gestern der zuständige Gemeinderat Reto Nause (CVP). Er konnte sich in der letzten Woche mit den Veranstaltern über die Streckenführung einigen. Wo genau am 22. Juni 2019 die 22 E-Boliden des «Swiss E-Prix» durchrasen werden, wollen die Behörden erst nächste Woche bekannt geben. Der «Bund» weiss: Die Strecke führt über den Aargauerstalden und den Muristalden via Schosshaldenstrasse und Laubeggstrasse um den Rosengarten herum.

Rot-Grüne protestieren

Die Veranstalter hätten gerne gesehen, wie die Rennautos durch die Innenstadt und an bekannten Gebäuden wie dem Bundeshaus vorbeirauschen. Doch die diesjährige Austragung in Zürich zeigte, dass das Rennen für die Bewohner des betroffenen Quartieres schwere Einschränkungen mit sich bringt. Deshalb kam ein Rennen durch die Innenstadt für den Stadtberner Gemeinderat nicht infrage.

Die rot-grünen Parteien zeigen sich kritisch: Die SP rügt, dass man nicht von einem ökologischen Event sprechen dürfe, da es einen riesigen Tross an Lastwagen für den Auf- und Abbau brauche. Der VCS fordert den Gemeinderat gar auf, die Bewilligung zurückzuziehen. Die bürgerlichen Parteien hingegen freuen sich. FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen etwa spricht von einem «historischen Entscheid».

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