Zum Hauptinhalt springen

«Dy Stapi» statt «die Stapi»: Von Graffenried lanciert Wahlkampagne

GFL-Kandidat Alec von Graffenried kann im Wahlkampf auf prominente Unterstützung zählen.

Alec von Graffenried steigt mit dem Slogan «Alec – dy Stapi» in den Wahlkampf ums Berner Stadtpräsidium ein.
Alec von Graffenried steigt mit dem Slogan «Alec – dy Stapi» in den Wahlkampf ums Berner Stadtpräsidium ein.
Adrian Moser

«Alec - dy Stapi»: Mit diesem Slogan steigt Alec von Graffenried in den Wahlkampf ums Berner Stadtpräsidium ein. Der Kandidat der Grünen Freien Liste (GFL) will sich als Brückenbauer positionieren, der Sachpolitik fernab von ideologischen Grabenkämpfen betreibt.

Das geht aus dem Propagandamaterial hervor, das die GFL am Mittwoch zum Start ihrer Wahlkampagne veröffentlichte. Von Graffenried ist das Zugpferd der Partei, er kandidiert auf der Gemeinderatsliste von Rot-Grün-Mitte (RGM) und möchte auch Stadtpräsident werden.

Dabei bekommt er es unter anderem mit den RGM-Kolleginnen Ursula Wyss (SP) und Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) zu tun. Wyss wirbt schon seit Monaten mit dem Slogan «Die Stapi».

Prominente Unterstützung

Von Graffenrieds Unterstützungskomitee zählt über 200 Namen, wie die GFL mitteilte. Darunter sind viele Parteifreunde und politische Weggefährten, aber auch Künstler wie Mario Batkovic und Cuco Dietrich, stadtbekannte Figuren wie «Mr. Gurtenfestival» Philippe Cornu und YB-Legende Lars Lunde.

Zu den Unterstützern zählt auch Alex Haller. «Als Privatperson», wie er auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda festhielt. Haller - ein GFL-Mitglied - ist Leiter des städtischen Jugendamts und gehört damit zum Kader von Franziska Teuschers Direktion.

Auf der Liste finden sich eine Reihe von Prominente, die nicht in Bern wohnen. Dazu gehören Bänz Friedli, der «Hausmann der Nation», und Dieter Widmer, ehemaliger Fraktionschef der BDP im Grossen Rat. Widmer sorgte schon Anfang Jahr für Aufsehen, als er im Regierungsratswahlkampf den SP-Mann Christoph Ammann unterstützte.

SDA/msl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch