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Düstere Aussichten für den Gaskessel

Eine Überbauung auf dem Gaswerkareal sowie die geplanten Partyräume an der Nägeligasse drohen das Ende des Gaskessels in seiner heutigen Form einzuläuten. Die Betreiber wittern bereits eine «Kampagne».

Fabian Christl
In seiner heutigen Form gefährdet: Der Gaskessel.
In seiner heutigen Form gefährdet: Der Gaskessel.
Adrian Moser

Am 27. Oktober 1971 übergab Stadtpräsident Reynold Tschäppät (SP) dem Verein Berner Jugendzentrum den Schlüssel für den Gaskessel. Heute, 42 Jahre später, sehen die Betreiber des Jugendzentrums dunkle Wolken aufziehen. Die Stadt führe, angeleitet von Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), «eine Kampagne» gegen den Gaskessel, schreiben sie in einer Medienmitteilung. Erst kürzlich sei ihr Mietvertrag durch eine einseitige Kündigungsklausel ergänzt worden. Zudem werden dem Gaskessel dringende Sanierungsmassnahmen verweigert. Schliesslich verweisen die Gaskesselbetreiber auf Aussagen von Tschäppät. Dieser habe schon mehrfach durchblicken lassen, dass er auf dem Gaswerkareal keine Zukunft für das Jugendzentrum sehe.

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