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«DSDS»: Doch kein Fest für Luca Hänni

Obwohl er in den Halbfinal einzieht, findet in Uetendorf am Sonntag kein Fest für «Superstar» Luca Hänni statt – der Anlass wurde abgesagt.

Uetendorfer Mädchenschwarm: Luca Hänni.
Uetendorfer Mädchenschwarm: Luca Hänni.
zvg

Er ist auf dem besten Weg, «Superstar» zu werden: Der 17-jährige Luca Hänni aus Uetendorf verzückt bei der deutschen Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» Fans und Jury gleichermassen. An der Mottoshow vom Samstagabend hat er gar eine weitere Hürde geschafft und zieht nun mit seinem Berner Landsgenossen Jesse Ritch in den Halbfinal ein.

Luca ist ein Sicherheitsrisiko

Für diesen Fall hatte die Gemeinde Uetendorf sich extra vorbereitet: Am Sonntagabend hätte der junge Frauenschwarm in seiner Heimatgemeinde empfangen werden sollen – in Szene gesetzt von einem RTL-Fernsehteam. Doch dieser Coup fällt nun buchstäblich ins Wasser: Wegen des schlechten Wetters und des erwarteten Publikumsansturms sei die Sicherheit der Teilnehmenden nicht mehr gewährleistet, lässt der Uetendorfer Gemeindepräsident Hannes Zaugg-Graf in einer Medienmitteilung verlauten. «Einerseits stehen nicht genügend Plätze am Trockenen zur Verfügung, die vorhandenen Hallen sind alle besetzt und eine auch auf schlechtes Wetter abgestimmte technische Infrastruktur für das vorgesehene Minikonzert wäre nicht mehr organisierbar gewesen», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Entscheid, die Feier abzusagen, sei von RTL und Uetendorf gemeinsam gefällt worden.

Enttäuschung für die Fans

Die Schweizer Anhängerschaft von Luca Hänni dürfte über diese Nachricht ebenso enttäuscht sein wie eine Fangruppe aus Hamburg, die extra für den Anlass die Berner Agglomeration hätte anreisen sollen. Auf der Gemeinde wird indes die Erleichterung überwiegen. Denn die Vorbereitungen für die Feier hatten sich als aufwendiger erwiesen als erwartet: «Es ist völlig irreal», hatte Gemeindepräsident Zaugg-Graf dem «Bund» am Freitag zu Protokoll gegeben: «Vielleicht versinken wir im Chaos.»

Ein Care-Team vor Ort?

Was mit den ratlosen Fans vor Ort geschehen soll, die die Kunde von der abgesagten Veranstaltung zu spät erreichte, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Der geprüfte Gemeindepräsident war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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