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Die Sichlete läutet den Winter ein

Treicheln, Kühe und Hemden mit Edelweissmuster: Die 14. Sichlete auf dem Bundesplatz bringt das ländliche Bern in die Stadt.

Die Berner Bauern nehmen die Stadt in Beschlag.
Die Berner Bauern nehmen die Stadt in Beschlag.
Joël Baumann
Via Kornhausbrücke...
Via Kornhausbrücke...
Keystone
...und Treichler waren unter anderem zu bewundern.
...und Treichler waren unter anderem zu bewundern.
Keystone
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Das Land zu Gast in der Stadt: Anlässlich der 14. Sichlete präsentieren die Berner Bauern am Montag auf dem Bundesplatz ihr Brauchtum: Neben einer Schaukäserei können sich Interessierte mit Spezialitäten vom Bauernhof eindecken, die rund 25 Informationsstände besuchen oder Whitney zur Miss Sichlete wählen. Dem Anlass entsprechend handelt es sich bei Whitney, Ursina und Toscane aber natürlich um Kühe.

Neben der Wahl zur Miss Sichlete war der Alpab- und gleichzeitige Einzug der Kühe in die Bundesstadt der traditionelle Sichlete-Höhepunkt. Die mit Sonnenblumen und Tannenästen geschmückten Kühen wurden am Nachmittag auf dem Bundesplatz bereits vorfreudig erwartet. «Die Kühe sind da, der Winter kann kommen», rief der Speaker als die Kühe den Platz betraten.

Leben auf dem Land

Die Landwirtschaft lässt mit der Sichlete einen alten Brauch in neuer Form aufleben. Der Anlass findet seit 1999 jährlich statt und ist eine Art Erntedankfest mit Alpabzug und Tierschau, der der städtischen Bevölkerung das Leben der Landleute näherbringen soll. Eingeläutet wurde die Sichlete am Montagmorgen durch die Treichelgruppe Oberbalm.

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