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«Die Sicherheit hat die grösste Priorität»

Nach dem Attentat in Manchester werden die Sicherheitsmassnahmen im Stade de Suisse angepasst. Welche Massnahmen das genau sind, wird nicht bekanntgegeben.

Werden die Fans von Justin Bieber am 15. Juni dem Konzert im Stade de Suisse fernbleiben?
Werden die Fans von Justin Bieber am 15. Juni dem Konzert im Stade de Suisse fernbleiben?
Steffen Schmidt, Keystone

Nach dem Selbstmordattentat in Manchester vom Montagabend, dem 22 Menschen zum Opfer fielen, stellt sich auch in der Schweiz die Frage nach verschärften Sicherheitsvorkehrungen an Konzerten. Für den 25. Juni ist ein Konzert des Teenieschwarms Justin Bieber im Berner Stade de Suisse angekündigt. Werden die dortigen Sicherheitsvorkehrungen angepasst? André Béchir, Geschäftsführer von Abc Production AG, sagt dazu sybillinisch, es würden “den Gegebenheiten entsprechende Sicherheitsstandards umgesetzt”. Wichtig sei, dass die Sicherheitskonzepte nicht immer die gleichen seien. Welche Massnahmen und Vorkehrungen an den Konzerten getroffen würden, wollte Béchir nicht erläutern. Er rechnet nicht damit, dass Justin Bieber-Fans dem Konzert aus Angst fernbleiben werden. “Wir können versichern, dass das Sicherheitskonzept für den 15. Juni im Stade de Suisse angepasst werden.” Welche Mehrkosten durch die Massnahmen entstehen, wollte Béchir nicht sagen. Nur soviel: “Die Sicherheit höchste Priorität.”

Gemäss Regina Aeberli, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern, lässt die Polizei aktuelle Erkenntnisse stets ihre Arbeit einfliessen. Dazu stehe die Polizei mit Veranstalter grösserer Anlässe in Kontakt. Der Polizei liege kein Hinweis einer konkreten Bedrohung des Kantons Bern vor, trotzdem werde “die terroristische Bedrohungslage in der Schweiz von den zuständigen Bundesbehörden schon seit längerer Zeit als erhöht beurteilt”, so Aeberli.

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